schutzhund 1Informationstag zur Suchhundausbildung 

Am Dienstag, den 01.11.2016, hörten wir uns gemeinsam mit einigen anderen Tierpfleger-Klassen einen Vortrag über die Ausbildung von Suchhunden an.
In dem Vortrag wurde erläutert, welche verschiedenen Suchhundtypen es gibt und wie sie ausgebildet werden. Des Weiteren zeigten uns Christiane und Katja von „K9-Suchhunde Berlin“ am Ende des Vortrages am Beispiel des Tschechoslowakischen -Wolfshundes, wie dieser einen Menschen anhand eines Geruches aufspürt.


Der Mensch hinterlässt Geruchspartikel, die sich einerseits in der Luft verstreuen und andererseits am Boden absetzen. Diese kann der Suchhund erkennen und verfolgen. Dafür ist jedoch ein spezielles Training notwendig. Diese Hundeausbildung nennt sich „Mantrailing“.
Man benötigt folgende Utensilien, um das „Mantrailing“ (Ausbildung des Hundes zum Suchhund) richtig durchführen zu können: Ein spezielles Hundegeschirr, das sie nur anhaben, wenn sie arbeiten, eine lange Trailleine, eine 1. Hilfe-Ausrüstung, Seifenblasen, um die Windrichtung bestimmen zu können, eine Belohnung in Form von Futter und natürlich die Geruchsprobe des Menschen.

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Die Ausbildung des Hundes kann man in fünf Phasen einteilen, die mit dem Rettungshund endet.
Am Ende des Vortrages wurde uns die bereits erwähnte praktische Übung vorgeführt. Bei dieser Übung versteckte sich eine Schülerin im Schulgebäude und der Hund musste sie aufspüren.

Unser Fazit:
Die Präsentation der Suchhund-Ausbildung war sehr informativ und aufschlussreich. Uns wurde durch das praktische Beispiel verdeutlicht, wie die Hunde arbeiten.
Die Tiere sind nach Aussage der Trainer ausgelasteter als im Durchschnitt und dadurch steigt die Zufriedenheit des Tieres, aber auch die des Halters.
Wir finden, dass die Arbeit mit den Hunden eine gute Alternative zum regulären Alltag der Tiere ist und würden sowohl die Ausbildung, als auch die Vorstellung der Hundeausbildung weiterempfehlen.

Text: Cherlyn und Isabel  Fotos: M. Reinig