Besondere Farben und Formen
von Marco Wentzel

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Seit gut einem Jahr besitzt die Peter-Lenné-Schule ein Kakteen- und Sukkulentenbeet, welches von der Firma Oettinger Kakteengarten im Rahmen einer Weiterbildung gesponsert wurde. Nach einem ungewöhnlich strengen Winter ist es Zeit, über erste Erfahrungen zu berichten.

 

Bis auf eine Opuntienart haben alle Pflanzen den Winter überlebt. Es gab wenige Erfrierungen oder Schäden, welche durch Nässe entstanden. Die tiefen Temperaturen wurden von allen Pflanzen gut verkraftet. Unsere Stamm bildende Yucca ist durch Fäulnis im oberen Bereich abgestorben, treibt jedoch aus der Basis wieder aus. Das Problem entstand schon im vergangenen Sommer.

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Das Kakteenbeet im Juni 2010

Die meisten Pflanzen haben ihre Masse in der ersten Vegetationsperiode verdoppelt und werden an einigen Stellen den Boden im nächsten Jahr schon in großen Teilen bedecken. Die solitär gepflanzte Cylindropuntia imbricata erreichte im Spätsommer eine Höhe von 100 cm.

Erstaunlicherweise kamen nicht alle Pflanzen mit dem heißen Monat Juli gut zurecht. Zusammenfassend kann man sagen, dass die Anlage eines Sukkulentenbeetes im Berliner Raum eine sinnvolle Ergänzung gärtneri­scher Gestaltungsmöglichkeiten darstellt.

Alle interessierte Personen sind herzlich eingeladen, sich selbst ein Bild von der Pflanzung in der Nähe unseres Teiches zu machen!

 

Besonderheiten
(der Klick auf ein Bild öffnet es in höherer Auflösung):

Besondere Formen im Kakteenbeet:

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Cristate (Orostachys spinosus)

 

Blütenbilder:

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Echinocereen-Knospe kurz vor der Blüte   Opuntia polyacantha

 

Entwicklung im ersten Jahr:

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Deutlicher Zuwachs bei Yucca filamentosa: 2009 (li.) und 2010 (re.)

 

© Text und Fotos: Marco Wentzel, Peter-Lenné-Schule Berlin, 2010