01s use18Peter-Lenné-Schule wieder als „Umweltschule in Europa – Internationale Agenda 21-Schule“ ausgezeichnet

Kontinuität und Innovation, das zeichnet die Peter-Lenné-Schule im Umweltbereich besonders aus und war für die Jury unter Leitung von Harry Funk und Petra Brandstädter (Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie) wesentlicher Grund, die Schule erneut mit der begehrten Auszeichnung „Umweltschule in Europa – Internationale Agenda 21-Schule“ auszuzeichnen.

Die Schule hatte im Schuljahr 2017/18 zwei Projekte aus unterschiedlichen Handlungsfeldern eingereicht.

Umwelttag – von Schüler/-innen für Schüler/-innen

UmwelttagUmwelttagUmwelttagUmwelttag

Im ersten Handlungsfeld „Nachhaltiges und faires Konsumieren“ stand das Projekt „Umwelttag – von Schüler/-innen für Schüler/-innen“ im Mittelpunkt. Diesen Tag haben die Schüler/-innen eigenständig gestaltet, es wurden Präsentationen und Workshops zu den unterschiedlichsten Themen aus dem Umweltbereich, wie Wasseranalysen, Mülltrennung, Bauen mit Europaletten, Zubereitung von Marmelade und Wildkräutersalaten, Upcycling und nachhaltige Sanitärversorgung, angeboten.

Auch die Willkommensschüler/-innen wurden aktiv in den Prozess eingebunden. Der Tag war ein voller Erfolg und überzeugte die Jury vor allem mit ihrem „Peer-to-Peer“-Ansatz.

Nachhaltige Ressourcennutzung mit Pflanzenkohle

Das zweite Projekt ist dem Handlungsfeld „Schutz der natürlichen Ressourcen“ zuzuordnen.

BiokohleBiokohleBiokohle

In einem Kooperationsprojekt unter Federführung der FU Berlin und Kooperationspartnern aus der Wirtschaft geht es um die „Nachhaltige Ressourcennutzung mit Pflanzenkohle“ (Biokohle). Diese besitzt enormes Potential bei der Verbesserung von Böden und Substraten im Gartenbau, kann zur Verbesserung der Gasausbeute in Biogasanlagen, sowie als Einstreu und zusätzliches Futtermittel in der Tierzucht eingesetzt werden. Pflanzenkohle wird im Pyrolyseverfahren aus organischen Abfällen hergestellt, die anfallende Wärme dabei energetisch genutzt.

Das Projekt zieht sich durch nahezu alle Bildungsgänge der Schule, angefangen in der beruflichen Ausbildung der Gärtner/-innen und Tierpfleger/-innen über die Ausbildung zu Umwelttechnischen Assistent/-innen, die Fach- und Berufsoberschüler/-innen bis zur Fortbildung in der Landesstelle für Teilnehmer/-innen aus Entwicklungs- und Schwellenländern. Die Erkenntnisse des Projektes werden in die Fachcurricula einfließen, um umweltbewusstes Handeln noch stärker im (Schul-)alltag zu verankern.

Die Auszeichnung ist für die Schule Herausforderung und Ansporn zugleich, den eingeschlagenen Weg als „OSZ Natur und Umwelt“ in den Themenfeldern des Umweltmanagements nicht nur inhaltlich konsequent weiterzuentwickeln, sondern auch mit den Schüler/-innen die Elemente einer nachhaltigen Entwicklung in den Bereichen Ökologie, Ökonomie und Soziales im Schulleben umzusetzen!

Klaus Pellmann
Fachbereichsleitung Umweltmanagement
Peter-Lenné-Schule

 

 

Bildnachweis
© 2018 Dr. Jutta Peistrup, Roland Schnell - Peter-Lenné-Schule

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